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SPORTFREUNDLICHE KOMMUNE 2009

Rendsburg, Kronshagen und Wacken sind die Sieger im Wettbewerb Sportfreundliche Kommune 2009

Rendsburg, Kronshagen (Kreis Rendsburg-Eckernförde) und Wacken (Kreis Steinburg) sind die Sieger in dem Wettbewerb „Sportfreundliche Kommune 2009“. Der Preis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert und wird an drei Kommunen in den Kategorien über 20.000 Einwohner, bis 20.000 Einwohner und bis 8.000 Einwohner vergeben. 32 Kommunen hatten sich beworben. Innenminister Lothar Hay überreichte die Auszeichnungen am Mittwoch (25. März) in Kiel an die Bürgermeister Andreas Breitner (Rendsburg), Uwe Meister (Kronshagen) und Axel Kunkel (Wacken).

Der Wettbewerb wird unterstützt von den Volksbanken Raiffeisenbanken in Schleswig-Holstein, die zusammen mit dem Innenministerium auch das Preisgeld zur Verfügung stellen. Der Titel „Sportfreundliche Kommune“ wurde 2007 zum ersten Mal verliehen. Die Volksbanken Raiffeisenbanken waren von Anfang an dabei. Getreu ihrem Motto „Wir machen den Weg frei“ engagieren sie sich bereits in vielfältiger Form und runden mit der Unterstützung dieses Wettbewerbs ihr sportliches Engagement ab.

Hay appellierte an die Kommunen, die Planung, den Bau und die Sanierung ihrer Sportstätten mit Vorrang auf die Tagesordnung zu setzen. „"Wir brauchen einen qualitativen Sprung von einem gefühlten Bedarf hin zu belastbaren Daten"“, sagte der Minister. Das Ziel sei eine Sportstättenentwicklungsplanung für die nächsten 15 bis 20 Jahre. Dabei komme es darauf an, sich mit den Nachbargemeinden eng abzustimmen. Der Sport könne seine Breitenwirkung nur erhalten, wenn die Kommunen in ihrer Förderung nicht nachließen. Zwei Drittel aller Sportstätten seien kommunales Eigentum.


Rendsburg - Sieger in der Kategorie „Kommunen über 20.000 Einwohner“

In Rendsburg machen zahlreiche Sportvereine ein sehr differenziertes und modernes Angebot für sportliche Aktivitäten in Hallen und im Freien. Dabei orientieren sich die Vereine sehr stark an den Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Auch auf Barrierefreiheit wird geachtet. So ist die größte Außensportanlage mit sieben Rasenplätzen komplett behindertengerecht gebaut.

Die Stadt richtet regelmäßig sportliche Großveranstaltungen aus und beteiligt sich an wichtigen Projekten wie etwa den Internationalen Jugendspielen und Kulturtagen, bei Sport gegen Gewalt oder dem E.ON-Hanse-Cup.

Auch finanziell ist das Engagement der Stadt vorbildlich. Zuwendungen richten sich nach der Anzahl der jugendlichen Mitglieder und der Meisterschaften. Außerdem gibt es Zuschüsse für Investitionen. Die Stadt ist Träger der Handball- und Basketball-Camps, die jeweils in den Ferien stattfinden.

Integration durch Sport ist ein Rendsburger Markenzeichen. Die Stadt besitzt bei der Qualifizierung von Übungsleitern in Zusammenarbeit mit dem Landessportverband ein bundesweites Alleinstellungsmerkmal. Die Übungsleiter werden auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in sozialen Brennpunkten vorbereitet. Es gibt kostenlose Sportangebote wie „Motomobil“ und „Akrobatik“ für Kinder und Jugendliche.


Kronshagen – Sieger in der Kategorie „Kommunen 8.000 bis 20.000 Einwohner“

Kronshagen hat eine vielseitige sportliche Infrastruktur mit Angeboten, die sich die Bürgerinnen und Bürger von ihrer Kommune wünschen. Die Gemeinde hat die gesundheitspolitische, freizeitpädagogische und sozialpolitische Bedeutung des Sports für die Gesellschaft erkannt. Seit mehr als zehn Jahren schreibt die Gemeinde die Ziele und Grundsätze ihrer Sportentwicklung fest.

Die Sportstätten sind in einem vorbildlichen Zustand; sie werden laufend gewartet und gepflegt. In diesem Jahr ist der Bau eines neuen Sportzentrums geplant. Dort werden Gymnastikhallen, eine Judohalle sowie eine Tanzsporthalle entstehen.

Die Gemeinde bemüht sich, ein möglichst breites Sportangebot sicher zu stellen, beispielsweise in Zusammenarbeit mit der Christian-Albrechts-Universität. Die Vereine können die städtischen Sportanlagen überwiegend kostenlos benutzen. Die Gemeinde hat angekündigt, mit dem Preisgeld des Wettbewerbs ein Projekt „Kids in die Klubs“ ins Leben zu rufen. Damit soll sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen geholfen werden, Mitglied in einem Sportverein zu werden.


Wacken – Sieger in der Kategorie „Kommunen unter 8.000 Einwohner“



Innenminister Lothar Hay (l.), Vertreter der Gemeinde Wacken und LSV-Präsident Ekkehard Wienholtz (r.)


Wacken im Kreis Steinburg ist ein Beispiel dafür, dass auch kleine Kommunen viel für den Sport in Bewegung bringen können. Die Gemeinde überlässt den ortsansässigen Gruppen und Vereinen die Sportstätten unentgeltlich, sie fördert den Bau von Sportstätten und hilft finanziell bei der laufenden Unterhaltung und sie gibt Zuschüsse für einzelne Projekte. Zusätzlich erhält jeder Verein einen pauschalen Sockelbetrag als Grundförderung für jedes jugendliche Mitglied.

Urkunde "Sportfeundliche Kommune 2009"

Wacken hat für eine Gemeinde dieser Größenordnung ein sehr breites Angebot an Sportanlagen: mehrere Sportplätze, Mehrzweckplätze und Sporthallen, eine Tennisanlage, ein Sportlerheim, ein Schwimmbad mit einem Wettkampfbecken, einem Nichtschwimmerbereich sowie einem Becken für Kleinkinder. Für das Schwimmbad, dessen Sanierung in diesem Jahr beginnen soll, hat Wacken vorausschauend Geld zurückgelegt.

Die Gemeinde legt besonderen Wert darauf, dass staatliche Einrichtungen und Vereine eng miteinander vernetzt sind, um vor allem Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Sport zu ermöglichen. Die Kinder werden daher vom Kindergarten weiter an die Schule und offene Ganztangsschule bis hin zum Vereinssport zielgerichtet begleitet.


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